RECHNER
Heizlast- & Wärmepumpen-Rechner
Ermitteln Sie in wenigen Schritten die geschätzte Heizlast Ihres Gebäudes und welche Wärmepumpen-Leistung voraussichtlich passt.
Unverbindliche Ersteinschätzung auf Basis von Richtwerten — ersetzt keine Fachplanung vor Ort.
Warum die Heizlast so wichtig ist
Die Heizlast beschreibt, wie viel Wärmeleistung Ihr Gebäude am kältesten Tag des Jahres benötigt. Sie ist die zentrale Größe für die Auswahl einer Wärmepumpe: Nur eine korrekt dimensionierte Anlage arbeitet effizient, leise und langlebig. Unser Rechner nutzt typische Heizlastbereiche je Baualtersklasse und korrigiert sie um Dämmung, Fenster, Raumhöhe und Klimaregion.
Wie viel kW Heizlast hat ein Einfamilienhaus?
Als erste Orientierung: Ein unsaniertes Einfamilienhaus (150 m², Baujahr vor 1978) liegt häufig bei 15–24 kW, ein teilsaniertes Haus der 80er/90er bei 10–15 kW, ein Neubau ab 2016 oft nur bei 4–7 kW. Entscheidend sind Dämmung, Fenster und Wohnfläche — unser Rechner liefert eine gebäudespezifische Ersteinschätzung.
Welche Wärmepumpen-Größe brauche ich?
Die Wärmepumpe wird auf die Heizlast des Gebäudes ausgelegt, meist mit einer kleinen Reserve für Sperrzeiten und Warmwasser. Eine zu große Wärmepumpe taktet häufig und verschleißt schneller, eine zu kleine heizt an kalten Tagen nicht ausreichend. Deshalb ist nach der Ersteinschätzung eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 der verbindliche Standard.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?
In vielen Fällen ja. Wichtig sind ausreichend große Heizflächen (ggf. Tausch einzelner Heizkörper), ein hydraulischer Abgleich und möglichst niedrige Vorlauftemperaturen. Nach unseren Erfahrungswerten lässt sich das oft ohne Komplettsanierung erreichen — eine Vor-Ort-Prüfung schafft Klarheit.
Was das Ergebnis der Heizlastberechnung bedeutet
Die überschlägige Heizlast beschreibt die Leistung, die ein Gebäude an einem sehr kalten Auslegungstag benötigt. Sie ist nicht mit dem jährlichen Energieverbrauch zu verwechseln. Für die Auswahl einer Wärmepumpe zählen zusätzlich Warmwasserbedarf, Sperrzeiten, Heizflächen, Vorlauftemperatur und das Regelverhalten der Anlage.
Diese Faktoren beeinflussen das Ergebnis
- Wohnfläche, Baujahr und Sanierungszustand
- Fenster, Dach, Kellerdecke und Außenwände
- gewünschte Raumtemperaturen und regionale Außentemperatur
- Heizkörper oder Flächenheizung und erforderliche Vorlauftemperatur
Für das Angebot ist eine raumweise Berechnung erforderlich
Der Online-Wert eignet sich zur frühen Orientierung und zur Plausibilitätsprüfung. Vor einer Bestellung sollte die Heizlast raumweise nach den anerkannten Regeln der Technik ermittelt werden. So lassen sich Wärmeerzeuger, Heizkörper, hydraulischer Abgleich und Heizkurve aufeinander abstimmen.
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